Meier (Maier Markus) Frank wurde am 09.05.1872 in Heidingsfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidingsfeld (Würzburg), Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Frank Fanny geb. Suesser (um 1840–01.07.1890) und Frank Marum (28.12.1819–29.12.1905).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Frank Fanny, Fanny Fanni geb. Fuchs.
Seine Kinder waren Frank Käthe (16.09.1915) und Frank Fränzi (Franziska) (17.11.1921–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Meier Frank war der jüngste Sohn von Marum und Fanny Frank und hatte die drei Geschwister Abraham, Rika und Hanna. Er heiratete Fanny Frank und das Paar bekam die Kinder Manfred, Käthe und Fränzi. Wie sein Vater und sein Bruder führte Meier Frank ein Viehhandelsgeschäft in Heidingsfeld. 1911 erhielt er dort das deutsche Bürgerrecht. Zeitweise war er wohl im Vorstand der bedeutenden, bis 1937 selbstständigen jüdischen Gemeinde in Heidingsfeld. Mit seiner Familie und seiner Schwester Hanna wohnte Meier Frank in der Ruppertsgasse 3 in Heidingsfeld. Unter dem Druck der NS-Repressionen musste er das Geschäft schließen und aus dem Haus ausziehen. Die Familie kam in Würzburg unter und wohnte dort zuletzt in einem Gebäude der jüdischen Gemeinde in der Bibrastraße 17. Am 25. April 1942 wurde Meier Frank mit seiner Frau und der jüngsten Tochter nach Krasniczyn im besetzten Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis zum Herbst 1942 ermordet.[1016].