Gustav Frankenthal wurde am 19.02.1888 in Schwanfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Frankenthal Clothilde (Mathilde) geb. Veilchenblau (02.10.1861–22.12.1934) und Frankenthal Josef (04.02.1859–um 1933).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Frankenthal Rosa geb. Bernhard.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Weinhändler Gustav Frankenthal wuchs in der Familie des Landwirts und Viehhändlers Josef Frankenthal und seiner Ehefrau Clothilde in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Landkreis Schweinfurt auf. Seine Geschwister hießen Max, Julius, Eugen, Sally, Moritz und Karl. Im Jahr 1913 zog er nach Würzburg, u.a. in die Rottendorferstraße 9, und gründete dort mit seinem Bruder Max die Firma „Gebrüder Frankenthal“, aus der er 1922 wieder ausschied. Ab etwa 1925 führte er eine eigene Weingroßhandlung in Würzburg, u.a. am Pleicherkirchplatz 5. Um 1938 wurde er auf behördliche Anordnung von seiner Frau, der Nichtjüdin Rosa, geb. Bernhard, geschieden. 1939, nach der Trennung von der Ehefrau, musste er seine Wohnung räumen und in das Heim Bibrastraße 6 in Würzburg ziehen. Am 25. April 1942 wurde er nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl 1942 ermordet.[1016] Er wurde für tot erklärt. [1003].