Josef Frankenthaler (1870)

Josef Frankenthaler wurde in Untereisenheim (Eisenheim) geboren und lebte in Untereisenheim.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Frankenthaler Mariana Hannchen geb. Pulver.

Seine Kinder waren Frankenthaler Gustav (18.11.1903–12.01.2003), Frankenthaler Felix (19.11.1905–04.09.2004), Frankenthaler Bruno (23.01.1914) und Frankenthaler Jenny (25.02.1898).

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. Josef Frankenthaler stammte aus einer der ältesten jüd. Familien in der Gemeinde Untereisenheim, Landkreis Würzburg. Unter den nur sieben jüd. Matrikelstellen 1817 finden sich dort die Familien "Abraham Salomon Frankenthaler (Schnittwaren-, Vieh- und Weinhandel), Joseph Salomon Frankenthaler (Schnittwaren- und Viehhandel)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Josef Frankenthaler leitete in den 1920er und 1930 Jahren die auf zehn Personen geschrumpfte Israelitische Kultusgemeinde. Seine Kinder Jenny, Gustav und Bruno arbeiteten zeitweise in Würzburg, der Sohn Felix in Hofheim und Aschaffenburg. [1016][1023; Untereisenheim][1052].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.