Hermann Samuel Freimark (1875 - 1943)

Hermann Samuel Freimark wurde am 05.02.1875 in Triefenstein geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Homburg am Main, Stadtlengsfeld, Eisenach, Ghetto Theresienstadt, Duisburg, KZ Buchenwald, Leipzig. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Freimark Isaak (24.08.1846–1926) und Freimark Karolina geb. Stern (um 1850–Mai 1876).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freimark Mathilde (Meta) geb. Loewenstein.

Sein Kind war Freimark Alfred (1923).

Er starb am 26.03.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Metzger. In Homburg am Main aufgewachsen als Sohn von Isaak Freimark und seiner zweiten Ehefrau Sofie, geb. Danziger. Ausbildung, Berufstätigkeit als Metzger. Lebte über Jahrzehnte in der thüringischen Stadt Stadtlengsfeld, Sitz einer bedeutenden Jüd. Gemeinde, deren Vorstand er in den 1920er Jahren angehörte. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde er in das KZ Buchenwald verschleppt. Danach wurden die jüd. Bürger aus Stadtlengsfeld vertrieben. Hermann (Samu_el) Freimark lebte dann wohl in Eisenach. Am 20. September 1942 wurde er mit seiner Ehefrau Mathilde (Meta) nach Theresienstadt deportiert. [1016][1005][1003][1023] Anmerkung: Falscher Geburtsort in [1003]; der gebräuchliche Vorname war Hermann, der Geburtsname Samu_el eher Zweitname[1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.