Isaak Freudenberger (1864 - 1942)

Isaak Freudenberger wurde am 10.10.1864 in Zellingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zellingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Freudenberger Baruch und Freudenberger Maria geb. Engelhardt.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Margarete geb. Ossiander, die Ehe wurde am 1918 in Wuerzburg geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Freudenberger (verwitwete Mayer) Käthe geb. Peczkowski.

Er starb am 17.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isaak Freudenberger wurde am 10.10.1864 in der unterfränkischen Landgemeinde Zellingen (Kreis Würzburg) geboren. Er war wohl fast drei Jahrzehnte in dieser relativ großen Landgemeinde ansässig - insofern bemerkenswert, weil dort wohl keine Jüdische Gemeinde bestand. Er zog 1892 nach Würzburg. Dort hat er zunächst eine Versicherungsagentur übernommen. 1908 folgte die Eröffnung einer "Reparatur-, Näh- und Bügelanstalt". In den 1920er Jahren war er Inhaber einer Sacknaeherei. Er war Mitglied im Jued. Kulturbund (Kulturbund Deutscher Juden). Am 23.09.1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert. Dort wurde er nach kurzem Aufenthalt sieben Tage nach seinem 78. Geburtstag ermordet. Anmerkung: Isaak Freudenberger war in erster Ehe von 1918 bis in die 1930er Jahre mit einer Frau aus einer evangelischen Familie verheiratet. Die Scheidung war wohl mit in den Zeitumständen begründet. In seinen letzten Lebensjahren schloss er anscheindend, inzwischen fast 80jährig, eine neue Eheverbindung.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.