Julius Freudenberger wurde am 28.01.1885 in Arnstein (Unterfranken) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Arnstein, Würzburg, Frankfurt am Main, KZ Bergen-Belsen, Tröbitz, Niederlande, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Freudenberger Babette geb. Friedlein (05.10.1841–14.01.1917) und Freudenberger Ferdinand (26.10.1848–01.03.1920).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Ella geb. Dalberg, die Ehe wurde am 1918 in Frankfurt/Main geschlossen.
Er verstarb in Tröbitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Apotheker, Chemiker. 1908-1910 Studium in Wuerzburg. 1914 ansaes_sig. Erwarb die Hirschapotheke mit Wohngebaeude, in den 1920 Jahren auch das Anwesen Karmelitenstr. 55 (Filiale?). Inhaber der Fa. "Kynazon-Werk" J.F. (Herstellung von und Handel mit chemischen Praeparaten). Im Dez. 1933 nach Frankfurt/Main verzogen, wo er die Firma "Kynazon-Werk" weiter führte (Labor Jügelstr. 13). [1016] Julius Freudenberger emigrierte mit der Ehefrau und deren Mutter Sofie Dalberg in die Niederlande. Die Familie lebte in Amsterdam und wurde wahrscheinlich in das Westerbork verschleppt und von dort deportiert. Während Sofie Dalberg schon im April 1943 im Vernichtungslager Sobibor ermordet wurde ist das kinderlose Ehepaar Freudenberger erst zum Kriegsende umgekommen: Ella F. am 8. April 1945 in Bergen-Belsen, Julius F. sogar nach der Befreiung am 22. Mai 1945 in Tröbitz, wo ein typhusverseuchter, "verlorener Zug" aus Bergen-Belsen steckengeblieben war. Weblinks: Julius Freudenberger Claims Tribunal Joods Monument Freudenberger Family Kynazon-Werk (Aderol) Anmerkung: Falscher Geburtsort in [1003].