Julius Freudenberger wurde am 15.09.1880 in Unterleinach (Leinach) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unterleinach, Veitshöchheim, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Fanny geb. Jacob (Jakob) in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Freudenberger Rita (20.10.1914) und Freudenberger Rudolf (Rudolph) (26.05.1910–Dez. 1972).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Julius Freudenberger war noch ein Kleinkind, als seine Eltern, der Viehhändler Sandel Freudenberger und seine Frau Hanna, wohl im Jahr 1882 von Unterleinach nach Veitshöchheim zogen. Eine Chronik berichtet, dass sie dabei mit ihren Fuhrwerken auf der Straße aufgehalten und Möbel von den Wagen geworfen wurden. Julius Freudenberger wurde Schneidermeister und wohnte in einem Haus in der Bahnhofstraße 23. 1909 heiratete er Fanny Jacob, das Paar belam die Kinder Rudolf, Johanna, Rita und Siegfried. Am 25. April 1942 wurden Julius Freudenberger zusammen mit seiner Frau nach Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert und im Raum Lublin wohl bis zum Herbst 1942 ermordet. Ihre Tochter Johanna floh 1938 in die USA, die Tochter Rita nach Palästina. Siegfried Freudenberger verbrachte Ende 1938 bis Februar 1939 eine Haftzeit im KZ Dachau, floh 1939 nach kurzem Aufenthalt in Veitshöchheim nach England und lebte später in New York. Rudolf Freudenberger ging 1936 mit seiner Frau Erna zunächst nach Palästina und zog später in die USA. Quelle: Opferbiographie zum Erinnerungsgang von Karen Heußner, Jüdisches Kulturmuseum und Synagoge Veitshöchheim.