Kurt Freudenthal (1908 - 1991)

Kurt Freudenthal wurde am 20.07.1908 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Cleveland, Ohio, New York, Baltimore.

Seine Eltern waren Freudenthal Felix (03.10.1866–08.07.1917) und Freudenthal Rosa geb. Reinstein (03.06.1877–02.08. 1961, 1961).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenthal Esther geb. Jacob.

Sein Kind war Freudenthal Nancy (12.11.1946).

Er starb am 05.05.1991 in Baltimore.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jurist, Sozialarbeiter; Dr.jur. Als Sohn des Rechtsanwalts Felix F. in der unterfränkischen Stadt Würzburg aufgewachsen. Abitur Neu_es Gymnasium Würzburg. 1926 bis 1930 Jurastudium, größtenteils an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1931 Promotion. 1930 bis 1933 Rechtsreferendariat in Würzburg; er wurde trotz eines herausragenden Examens nicht zugelassen als Rechtsanwalt. Arbeitete dann bei der Isra_elitische Kutusgemeinde Würzburg als Leiter der Wohlfahrtsstelle; daneben Vorsitzender des Jüd. Jugendbunds (1933 - 1937) (Jüdische Jugendbewegung), Leiter des Ortsausschus_ses der Jüd. Jugendvereine, Mitglied im Jüd. Kulturbund (Kulturbund deutscher Juden). Emigrierte im April 1937 in die USA. 1937 - 1939 Ausbildung zum Sozialarbeiter an der School of Applied Social Studies der (wikien(Case Western Reserve University) in Cleveland, Ohio; Abschluss als wikien(M.Sc.). Arbeitete dann für den National Refugee Service in New York. 1943 - 1945 Kiegsdienst in der US-Army. Nach Kriegsende, von 1945 bis 1978 Leiter der Sozialabteilung der Veterans Administration in Baltimore (wikien(United States Department of Veterans Affairs)). Außerdem private Praxis als Beratter für Ehe- und Familienprobleme; Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Vorträge. Mitglied, Ehrenämter in der wikien(National As_sociation of Social Workers) (ab 1937), wikien( American As_sociation for Marriage and Family Therapy) (ab 1960). [1016] Qu: Reinhard Weber, Rechtsnacht.Jüdische Justizbedienstete on Bayern nach 1933, 2012, S. 148.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.