Ignaz Freudenthal (1848 - 1919)

Ignaz Freudenthal wurde am 19.09.1848 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.

Seine Eltern waren Freudenthal Rosina geb. Kohn (um 1820–10.03.1895) und Freudenthal Samuel (um 1815–20.02.1873).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenthal Frieda geb. Schloß, die Ehe wurde am 1881 in Fürth geschlossen.

Er starb am 21.01.1919 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt; Dr. jur. Ignaz Freudenthal wuchs in der Händlerfamilie Samuel und Rosina Freudenthal in Würzburg auf. Er besuchte hier das (Alte) Gymnasium (Wirsberg-Gymnasium); Klassenbester, Preisträger (1864). Nach seinem Abitur studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1878 Promotion. Mitglied (Gründungsphilister, 1867) (Alter Herr) der Studentenverbindung Burschenschaft Adelphia zu Würzburg. Frühes Mitglied der Logenvereinigung "Zu den zwei Säulen am Stein" Würzburg. Ignaz Freudenthal führte ab 1879 eine Kanzlei in der Eichhornstraße 10 in Würzburg, später gemeinsam mit dem Neffen Karl Rosenthal. Ehrenamt: Vorsitzender der Rechtsanwaltskammer Würzburg. Auszeichnung, Ehrentitel: 1901 Ernennung zum Justizrat[1023]; 1910 Bayerischer Verdienstorden vom Heiligen Michael, 4.Klasse. [1016] I. Weltkrieg: Dienst als Vertrauensmann des Roten Kreuzes; Auszeichnung König Ludwig-Kreuz. Quellen: -Ignaz Freudenthal, Historisch-dogmatische Darstellung der Verfangenschaft, Grundtheilung und Einkindschaft in den fränkischen Rechten und insbesondere im Würzburger Land-Rechte, 1878. (Dissertation Universität Würzburg 1878 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Auskunft Burschenschaft Adelphia Würzburg (Marc Schwenkert), 28.09.2016.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.