Ludwig Fried (1890 - 1965)

Ludwig Fried wurde am 29.08.1890 in Nordenstadt (Wiesbaden) geboren und lebte in Nordenstadt, Würzburg, Heidingsfeld (Würzburg), Ghetto Theresienstadt.

Seine Eltern waren Fried Fanny geb. Nachmann (29.01.1855–13.03.1939) und Fried Isaak (22.12.1860–06.05.1896).

Er starb am 15.03.1965 in Nordenstadt (Wiesbaden).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. 1908-1910 Handlungsgehilfe im Kaufhaus Ruschkewitz. 1914-1918 Kriegsteilnehmer, EK II. 1918/19 Angestellter einer Konfituerenfabrik in Heidingsfeld (Zimmer). [1016] Ludwig Fried besuchte die Volks_schule in seinem Geburtsort Nordenstadt und machte dann eine Kaufmannslehre bei seinem Onkel Moritz Nachmann in der Stadt Frankenthal in Rheinland-Pfalz. Anschließend führte er ein Ladengeschäft in Nordenstadt, um seine verweitwete Mutter uns seine Schwester zu versorgen. 1929 heiratete er Elisabeth Salziger; das Ehepaar hate eine Tochter, Anita Fried. Ludwig F. engagierte sich in der Jüd. Gemeinde und hatte dort Ehrenämter.Im Novemberpogrom 1938 wurde die Wohnung und das Geschäft der Familie verwüstet; er kam für vier Wochen in das thüringische Buchenwald und mus_ste später Zwangsarbeit (NS-Zwangsarbeit) leisten. Als Partner in einer "Mischehe" wurde er im Februar 1945 mit seiner Tochter nach Theresienstadt deportiert - statt in ein Vernichtungslager. Beide überlebten und kehrten nach Wiesbaden zurück, Ludwig allerdings lungenkrank und berufsunfähig. Er wurde auf dem Jüd. Friedhof in Wiesbaden beerdigt. Qu: -The Fried Family of Langenscheid (near Diez / Lahn) [genealogy.net] -Aktives Museum Spiegelgas_se für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V. Weblinks: Fried Familie Erinnerungsblatt Fried-Schiffer .

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.