Max Friedmann (1871 - 1944)

Max Friedmann wurde am 25.11.1871 in Bayreuth geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bayreuth, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Friedmann Joseph (19.05.1845–09.05.1908).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Friedmann unbekannt.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Friedmann Lane geb. Münster, die Ehe wurde am 1942 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Friedmann Ilse (06.03.1916–1942).

Er starb am 01.03.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Friedmann wurde am 25.11.1871 in Bayreuth geboren. Er hatte das 1899 von seinem Vater gegründete Kaufhaus Joseph Friedmann, mitten in der oberfränkischen Stadt Bayreuth übernommen. Anfang 1939 musste er es weit unter Wert verkaufen. Das Wohn- und Geschäftshaus der Familie wurde ab Mitte Mai 1939 abgerissen: Hitler selbst, der alljährlich zu den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen an dem Kaufhaus vorbeifahren musste, soll dazu den Anstoss gegeben haben. Der Bayreuther Bürgermeister Kempfler, ein Mitglied der SS, beeilte sich, die "beispiellose jüdische Frechheit" aus dem Weg zu räumen. Wohl unter diesem existenziellen Druck zog Max Friedmann um Mai 1939 von Bayreuth nach Würzburg, zur Schwester Rosa Rindsberg. Er war verwitwet und heiratete in Würzburg Lane(Lise, Liesl) Münster. Das Paar musste zuletzt im Judenhaus Bibrastr. 6 in Würzburg leben und wurde am 23.09.1942 ins ortr(Theresienstadt) deportiert. Dort fand er am 01.03.1944 den Tod. [1016] Quelle: Geschichtswerkstatt Bayreuth,1998 (hagalil.com).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.