Wilhelm Wolf Fromm (1880 - 1939)

Wilhelm Wolf Fromm wurde am 03.01.1880 in Grosslangheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großlangheim, Kitzingen, Würzburg, Ichenhausen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Fromm Helene geb. Kupfermann (28.02.1845–23.10.1916) und Fromm Manasse (Menahem) (09.12.1902).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fromm Rosa geb. Sachs, die Ehe wurde am 1910 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Auerbach Hilda (Hilde) geb. Fromm (27.06.1911–04.01.2000).

Er starb am um 1939 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Er wuchs in der Familie Manasse und Helene Fromm in der unterfränkischen Gemeinde Großlangheim, Landkreis Kitzingen, auf. Volksschule in Großlangheim; Progymnasium in der Stadt Kitzingen. Er war danach kaufmännischer Lehrling, Angestellter in Würzburg (1895-1899 bei S. Sachs), dann in Ichenhausenim Landkreis Günzburg,Schwaben, und in Kitzingen. 1908 wurde Wilhelm in Würzburg ansässig; Mitgründer, Teilhaber der Weingroßhandels-Firma "Gebrüder Fromm" mit dem Bruder Heinrich. 1918 Bürgerrecht der Stadt. I. Weltkrieg: Kriegsdienst (Reservelazarett Würzburg), Kriegsteilnehmer; Korporal. Willy Fromm war Mitglied der orthodoxen Chewra Kadischa (Isr. Bruderschaft). NS-Regime: 1938 zwangsweise Geschäftsaufgabe, Berufsverbot. Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; Haft in Würzburg und im KZ Buchenwald. Er kehrte schwer erkrankt zurück und starb kurz darauf unter ungeklärten Umständen (KZ-Folgen, Freitod?) in seinem Weinkeller. Vater von Hilda Auerbach. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.