Lina (Karoline) Fürther geb. Heimann wurde am 29.06.1880 in Lengfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lengfurt, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Heimann Jeanette geb. Gutmann (12.10.1855–07.12.1926) und Heimann Max (Magnus) (21.09.1853–19.04.1914).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fürther Isidor, die Ehe wurde am 1903 in Wuerzburg geschlossen.
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Fürther wurde 1880 in der unterfränkischen Gemeinde Lengfurt, Markt Triefenstein im Landkreis Main-Spessart geboren. Eine jüdische Gemeinde ist in dem Ort nicht nachgewiesen, als wahrscheinlich ist aber dennoch eine geringere Zahl jüdischer Einwohner anzunehmen (s. "Jüdengasse" in Lengfurt), für die vielleicht die benachbarte Kultusgemeinde in Homburg am Main zuständig war. Karoline war die Tochter von Max und Jeanette Heimann, geb. Gutmann. Ihr Vater war Kaufmann und 1899 von Lengfurt nach Würzburg gezogen. 1903 heiratete sie Isidor Fürther. Nach ihrer Heirat arbeitete Karoline wohl im Familiengeschäft ihres Mannes - der Lederhandlung Bing & Fürther - mit, dessen Inhaber Isidor 1900 geworden war. Nach seinem Tod 1931 wurde Karoline die Inhaberin des Geschäfts. Die kinderlose Frau musste um 1939 ihre Wohnung in der Kaiserstraße 28 verlassen und in ein sogenanntes "Judenhaus", Heim Bibrastraße 6, ziehen. Am 27. November 1941 wurde sie von dort mit dem Ziel Riga deportiert. Sie kam mit den anderen Deportierten in das Außenlager Jungfernhof. Danach verlieren sich ihre Lebensspuren.