Mina Pels geb. Fürther wurde am 01.08.1866 in Scheinfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Vernichtungslager Sobibor, Scheinfeld, Würzburg, Heusweiler, Amsterdam, Lager Westerbork. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Fürther Anna geb. Bing (Mai 1838–14.08.1911) und Fürther Moritz (10.03.1832–14.09.1913).
Sie starb am 30.04.1943, 30. 04.1943 in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: In der Stadt Würzburg aufgewachsene Tochter des Gerbers und Lederhändlers Moritz Fürther. Lebe seit der Heirat mit dem Bankier Mathias Pels 1888 in der Hansestadt Hamburg. Mutter von drei Töchtern: Henriette Jochems (Henny, geb. 1891), Hedwig Steingut (geb. 1894) und Else (geb. 1898). Wirtschaftliche Grundlage der Familie war die Privatbank Mathias Pels & Co., die aber die Inflationszeit 1923 nicht überstand. Seit August 1933 verwitwet, lebte Mina Fürther-Pels wie ihre jüngeren Töchter in Hamburg. Hedwig Steingut konnte mit ihrer Familie in die USA emigrieren. Mina und Else Pels reisten Anfang 1939 in das vermeintlich sichere niederländische Exil aus, zur Tochter Henny Jochems, die seit 1918 in Amsterdam verheiratet war. Fast die ganze Familie wurde nach der deutschen Besetzung von der Mordmaschinerie erfas_st und kam 1943/44 in den Vernichtungslagern Sobibor und Auschwitz ums Leben. [1016][102][1003] Qu_ellen: -Stolpersteine in Hamburg, Namen, Orte und Biographien (stolpersteine-hamburg.de) -Joods Monument, Isidorus Jochems and his familie(joodsmonument.nl/person/510461) Weblink: Familie Fürther-Pels.