Sofie Fürther geb. Heß (1873 - 1943)

Sofie Fürther geb. Heß wurde am 15.11.1873 in Diespeck geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Diespeck, Würzburg, München, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Heß Abraham und Heß Flora geb. Schönwasser (um 1850).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fürther Bernhard, die Ehe wurde am 1896 geschlossen.

Ihr Kind war Fürther Max (Bernhard), Max (28.11.1898–23.11.1941).

Sie starb am 14.06.1943, 14. 06.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie (Sophie) Fürther stammte aus der Familie Abraham und link(Flora Heß (Schönwasser)#24465) in der mittelfränkischen Gemeinde Diespeck; Schwester von Siegfried Heß und Rosa Strauß. [1066]. Sie lebte nach ihrer Heirat mit Bernhard Fürther einige Jahre in der Stadt Würzburg, ehe die junge Familie 1901 nach München zog. [1016] Mutter von Max und Stefan Siegbert Fürther. [1066] NS-Zeit: Ihr Mann war bis zu seinem Tod 1933 Inhaber einer Korkfabrik, die anscheinend noch einige Jahre von Sofie Fürther ("Fabrikantin a.D.") fortgeführt wurde. Anzunehmen ist, dass ihr Sohn Max sie dabei unterstützte. Sofie wurde im Juni 1942 von München nach Theresienstadt deportiert, [1064] wo sie nach wenigen Tagen ums Leben kam. [1027] [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.