Rosa Fulder geb. Nußbaum (1880 - 1943)

Rosa Fulder geb. Nußbaum wurde am 02.02.1880 in München geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren München, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Nussbaum Hermann (13.08.1846–03.01.1927) und Nußbaum Jette geb. Behr (25.09.1847–24.08.1927).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fulder Nathan, die Ehe wurde am 19.08.1903 in München geschlossen.

Ihre Kinder waren Schneebalg (Schnebalg) Karola (Carola) geb. Fulder (13.02.1908) und Muenster Miriam (Maria), Miriam geb. Fulder, Fulder, Maria (23.05.1905).

Sie starb am 22.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Fulder wuchs in der bayerischen Landeshauptstadt München mit vier Geschwistern in der Kaufmannsfamilie Hermann und Jette Nußbaum auf. Sie besuchte wie ihre Schwestern Olga, Paula und Mina eine Höhere Töchterschule. Kurz nach ihrer Heirat 1903 zog sie mit ihrem Mann Nathan Fulder aus dessen unterfränkischer Heimatgemeinde Thüngen, Landkreis Main-Spessart, nach Würzburg. Ihre Mitarbeit im Wäsche- und Modewarengeschäft des Ehemannes ist anzunehmen. Die zwei Töchter des Ehepaares, Miriam Münster und Karola Schneebalg, konnten nach Palästina emigrieren. Rosa Fulder und ihr deutlich älterer Ehemann wurden am 23. September 1942 von ihrem letzten beengten Quartier im Heim Konradstraße 3 der Israelische Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg ("Judenhaus") ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1005][1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.