Irene Gerstl wurde am 15.03.1918 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Riga-Jungfernhof.
Ihre Eltern waren Gerstl Dora geb. Rakovsky, Rakowski (06.02.1880–1941, 17.12.1941) und Gerstl (Gerstel) Nathan (26.03.1874–24.12.1939).
Weitere Angaben aus den Quellen: Irene Gerstl wurde 1918 geboren und wuchs als jüngstes von acht Kindern der Händlerfamilie Nathan und Dora Gerstl, geb. Rakovsky, in Würzburg auf. Irene wohnte bei ihren Eltern in der Ursulinergasse 14 1/2. Ihr Vater Nathan Gerstl (auch Gerstel) arbeitete als Händler und war um 1900 von Mannheim zugezogen. Irene selbst arbeitete zuletzt als Hausangestellte im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6, der ehemaligen Isr. Lehrerbildungsanstalt. Am 27. November 1941 wurde sie mit der ersten Deportation von Würzburg ins Ghetto Riga deportiert. Irene Gerstl wurde nach verschiedenen Lageraufenthalten bei Kriegsende befreit, kehrte mit anderen Überlebenden des Holocaust zunächst nach Würzburg zurück und emigrierte wenig später. Anmerkung: Im Gedenkbuch des Bundesarchivs noch als Opfer aufgeführt.