Moritz (Moses, Mari), Moritz (Moses) Glaser geb. Glaser Moses (1858 - 1942)

Moritz (Moses, Mari), Moritz (Moses) Glaser geb. Glaser Moses wurde am 12.11.1858 in Thüngen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, München, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Glaser Fanny geb. Rosenthal (um 1830–20.09.1890) und Glaser Isaak (31.03.1881).

Er starb am 28.06.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. In der unterfränkischen Gemeinde Thüngen im Landkreis Main-Spessart aufgewachsen. Zog mit der Familie wohl um/vor 1880 in die nahe Stadt Würzburg und arbeitete wahrscheinlich im Familienbetrieb "Gebrüder Glaser" (Textilwaren) mit. Ende 1893 eigene Geschäftsgründung ; 1901 Bürgerrecht der Stadt. Zog nach der Geschäftsaufgabe und dem Konkurs (Insolvenz) 1915/1916 in die bayerische Landeshauptstadt Muenchen, wo er wieder als Weinhändler tätig war. Der ledig gebliebene Moritz Glaser war seit Januar 1940 im Krankenheim der Jüd. Gemeinde München (Jüdisches Leben in München) untergebracht, ab dem März 1942 im Barackenlager Knorrstraße 148(Judenlager Milbertshofen). Am 10. Juni 1942 wurde der fast 84jährige Greis von dort ins Theresienstadt deportiert und kurz darauf ermordet. [1016][1024][1002][1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.