Isaak Goldschmidt (1893 - 1942)

Isaak Goldschmidt wurde am 20.08.1893 in Zuentersbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Züntersbach, Brückenau, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldschmidt Ella geb. Frank, die Ehe wurde am 1922 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Goldschmidt Thirza (08.01.1932–1942), Goldschmidt Leopold (17.04.1935–1942), Goldschmidt Manfred (25.02.1928–1942) und Kemp Zipora geb. Goldschmidt Fanny (25.08.1924).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isaak Goldschmidt war der Ehemann von Ella Goldschmidt. Seine Kinder hießen Fanny, Manfred, Thirza und Leopold. Er verfügte über höhere Schulbildung und leistete für ein Jahr Militärdienst als Freiwilliger. In Bad Brückenau in Unterfranken lebte er als Kaufmann. Ab den 1920er-Jahren war er in Würzburg in der Dominikanergasse 6 ansässig. Dort betrieb er eine Herrenschneiderei mit Reparaturwerkstätte und um 1925 für kurze Zeit auch ein Kolonialwarengeschäft. Ab dem Jahr 1933 arbeitete er als Vereinsdiener in der Beerdigungsgenossenschaft "Israelitischen Bruderschaft". Er musste Zwangsarbeit leisten, von der er aus gesundheitlichen Gründen wieder befreit wurde. Zuletzt musste er mit seiner Familie in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 ziehen. Am 25. April 1942 wurde er gemeinsam mit seiner Familie nach Krasniczyn in Polen deportiert und wie alle anderen Menschen dieses Transports spätestens im Herbst 1942 im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.