Emanuel Trier wurde am 15.09.1776 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Trier Gelche geb. Feist.
Seine Kinder waren Trier Betti, Betty (05.03.1817–11.09.1899), Trier Veronika (14.09.1814), Lowenstin Gwendelchen geb. Trier (15.05.1825), Trier Hannchen (17.12.1811) und Trier Henriette geb. Trier (18.11.1827) sowie weitere 4 Kinder.
Er starb am 18.02.1842 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: Gewerbe: Ellenwarenhandel - betreibt solchen aber nicht und hat keinen bestimmten Erwerb[1001] Trier war ein Kohen Hazedek (Katz)[1008] Für zum Militärdienst eingerückte acht Juden, die nicht in der Kaserne essen wollten, übernahmen er und diverse weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg deren Verpflegung. Durch Vereinbarung vom 27.9.1820 wurde geregelt, für wieviele Tage jedes Mitglied die Verpflegung eines Soldaten zu übernehmen hatte. [1012] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Steingasse 10 (alte Hausnr. Lit. D 112) von 1831 bis 1846. [1042].