Stefan Goldschmidt (1889 - 1971)

Stefan Goldschmidt wurde am 26.03.1889 in Nuernberg geboren und lebte in München, Würzburg, Karlsruhe, Niederlande, Nürnberg.

Seine Eltern waren Goldschmidt Ida geb. Levy (um 1865) und Goldschmidt Isidor.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldschmidt Maria geb. Eisenmenger, die Ehe wurde am 1920 in Wuerzburg geschlossen.

Sein Kind war Goldschmidt Eleonore.

Er starb am 20.12.1971 in München.

Weitere Angaben aus den Quellen: Chemiker; Dr.rer.nat. Stefan Goldschmidt ist als Sohn eines Fabrikantenpaares in den bayerischen Großstädten Nürnberg und München aufgewachsen. Er studierte Chemie und promovierte an der Universität München. Am I.Weltkrieg nahm er als Leutnant teil und wurde mit dem EK II (Eisernes Kreuz) ausgezeichnet. Im Dezember 1918 zog er nach Würzburg und war hier bis 1923 als As_sistent und Privatdozent am Chemischen Insititut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig. In seine Würzburger Zeit fiel auch die Familiengründung mit seiner Ehefrau Maria. 1923 wechselte er an die Technische Hochschule Karlsruhe (KIT), bald danach forschte und unterrichtete er als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dann an der Technische Universität München. Er wurde 1935 aus ras_sistischen Gründen entlas_sen (Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) und konnte nur noch für private Labore arbeiten. 1938 flüchtete er in die Niederlande; 1946 kehrte er nach München zurück.[1016] Qu_ellen: -Wikipedia(wiki.de) -Stefan Goldschmidt, Zur Kenntnis der Oxydation aromatischer Amine, 1920 (Dis_sertation; katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.