Emilie Goldstein geb. Einstädter wurde am 13.08.1866 in Königshofen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Traustadt, Bad Ems, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Frankfurt am Main. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Einstädter Gottlieb und Einstädter Karoline geb. Gutmann.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Goldstein Isak, die Ehe wurde am 1890 in Koenigshofen geschlossen.
Ihre Kinder waren Goldstein Simon (28.11.1894–Sept. 1975) und Goldstein Heinrich (30.11.1899).
Sie starb am 22.01.1943, um 1940 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Pfründnerin. Im unterfränkischen Kurort Bad Königshofen, Landkreis Rhön-Grabfeld, aufgewachsen. Sie war dann in Traustadt verheiratet. Wohl auch weil die dortige kleine Jüd. Gemeinde sich um 1900 auflöste, zog sie mit ihrer Familie in ihren Heimatort Bad Königshofen zurück. Nach dem Tod des Ehemannes 1917 lebte Emilie Goldstein zeitweise in Bad Ems, Rheinland-Pfalz, vielleicht bei einem ihrer beiden Söhne. Ab 1930 wohnte sie im Würzburger Jüd. Altersheim Dürerstr. 20, das sie aber später wieder verließ. Von ihrem letzten Wohnort Frankfurt wurde sie am 18. August 1942 ins Theresienstadt deportiert. Auch ihr Sohn Heinrich Goldstein wurde im Holocaust ermordet. [1016].