Mendel Golomb (1863 - 1939)

Mendel Golomb wurde am 17.08.1863 in Lodz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lodz, Würzburg, Luditz(Žlutice). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Golomb Hirsch und Golomb Malke geb. Eilenberg (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Golomb Esther geb. Laufer, die Ehe wurde am 1884 in Lodz geschlossen.

Seine Kinder waren Reder Helene (Chaja) geb. Golomb (02.02.1895–um 1982), Golomb David (02.06.1903), Golomb Regine (12.08.1902–22.08.1982), Golomb Max (Motga) (13.03.1898–um 1982) und Golomb Leopold (Luser, Lewel) (13.12.1888–1942) sowie weitere 5 Kinder.

Er starb am 1939 in Luditz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Kam 1903 als Tagloehner in einer Seifenfabrik nach Wuerzburg; 1906 ansaessig. Arbeitete in verschiedenen Kleingewerben: 1907 mechanische Strickerei(Stricken); um 1911 bis 1914 Verkauf von Kurzwaren und Wollwaren, Leinen- und Waescheartikeln auf Messen und Maerkten(Markt). Galt als geistiger Fuehrer des ostjuedischen Gemeindeteils in der Isra_elitische Kultusgemeinde Würzburg; war dort zeitweise Schatzmeister. Polnischer Staatsangehoeriger; ging im Juli 1933 zurück in seine Herkunftsstadt Lodz. Nach dem privaten Zeugnis eines Enkels ist er 1939 im tschechischen Ort Luditz umgekommen. [1016][1003][1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.