Eduard Goitein wurde am 1864 in Högyész geboren und lebte in Marienbad, Burgkunstadt, Högyész(Komitat Tolna).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goitein Friederike geb. Braunschweiger.
Er starb am März 1914 in Burgkunstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rabbiner; Dr.phil. Schwiegersohn des Religionslehrers Moses Braunschweiger in Würzburg. Der aus einer ungarischen (Juden in Ungarn) Rabbinerdynastie stammende Eduard Ezechiel Goitein, ein Enkel des Rabbi Jecheskel Banetz, gab seine gut dotierte Stelle in dem bekannten böhmischen Kurort Marienbad auf, als in der dortigen Synagoge Reformen eingeführt werden sollten (Reformjudentum) und übernahm 1896 die Führung des orthodoxen Distrikts-Rabbinats (Orthodoxes Judentum) in der oberfränkischen Gemeinde Burgkunstadt, Landkreis Lichtenfels. Vater des Orientalisten Shlomo Dov Goitein (Fritz Goitein) [1016][1023; Artikel Burgkunstadt, Wassertrüdingen] Quelle: "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 27. März 1914: "Burgkunstadt. Unser jüngst verstorbener Rabbiner Dr. Goitein war ein Enkel des berühmten Rabbi Jecheskel Banetz. Er amtierte erst fünf Jahre in Marienbad; als aber dort in der Synagoge Reformen eingeführt werden sollten, nahm er kurz entschlossen, die hiesige, materiell bedeutend ungünstigere Stelle an." [1023].