Emil Groß (1885 - 1942)

Emil Groß wurde am 07.02.1885 in Königheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königheim, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Groß Emma geb. Ettlinger.

Sein Kind war Groß Kurt (28.11.1923).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Emil Groß wurde 1885 geboren und wuchs in der Gemeinde Königheim im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg, auf. Er führte ab Mitte der 1920er Jahre in Würzburg als Teilhaber, später Inhaber, die Firma "Emil Groß & Co." für Werkzeuge und Maschinen in der Schweinfurter Straße 9 (Jüd. Gewerbebetriebe 1935). 1935 wird seine Firma als "Eisengroßhandel" geführt. Emil Groß heiratete Emma Ettlinger, mit der er am 28.11.1923 den Sohn Kurt bekam. Kurt konnte später emigrieren. In den Jahren 1938/1939 wurde Emil seine bürgerlichen Existenz genommen. Zwischen dem 11. November 1938 und dem 17. Dezember 1938 war er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Anzunehmen ist, dass er Zwangsarbeit leisten musste und mit seiner Ehefrau Emma nicht aus freien Stücken von der langjährigen Wohnung in der Schillerstraße 9 in das "Judenhaus" Friedenstraße 26 umzog. Am 27. November 1941 wurde Emil mit seiner Ehefrau von Würzburg mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert. Vermutlich starb er dort oder bei den Massenerschießungen im nahen Wald von Bikernieki im Frühjahr 1942. Seine Enkelin Esther Hasson gibt - mit Fragezeichen - als Todesort Auschwitz im Jahr 1944 an.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.