Philippine Grünbaum geb. Sondheimer (1861 - 1943)

Philippine Grünbaum geb. Sondheimer wurde am 26.08.1861 in Lendershausen (Hofheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lendershausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Sondheimer Regine (Rosine) geb. Sichel (14.12.1823–13.05.1911) und Sondheimer Salomon Josef (?16.12.1824–1886).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Grünbaum, Gruenbaum Siegmund, die Ehe wurde am 1885 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Grünbaum Josef (20.06.1889), Grünbaum Josef (20.06.1889) und Fleischmann Hedwig geb. Grünbaum (31.08.1886).

Sie starb am 03.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: In der unterfränkischen Gemeinde Lendershausen, Landkreis Haßberge, aufgewachsen. Sie stammte aus einer schon um 1800 dort ansässigen Familie. Ihr Vater Salomon Josef Sondheimer war um 1870 Vorsteher der Israelitische Kultusgemeinde am Ort. Seit ihrer Heirat 1885 lebte sie in der Stadt Würzburg, in deren Jüd. Gemeinde auch ihr Ehemann führend tätig war. Nach dessen Tod 1930 wird sie amtlich als "Rentnerin" geführt. Philippine Grünbaum war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Ab April 1939 war sie im Jüd. Altersheim und "Judenhaus" Konradstr. 3 untergebracht. Am 23. September 1942 wurde die schon über 80jährige Frau ins Theresienstadt deportiert. [1016][1023; Artikel Lendershausen].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.