Leo Grünfeld wurde am 17.10.1901 in Tauberrettersheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tauberrettersheim, Höchberg, Würzburg, Ghetto Litzmannstadt, Frankfurt am Main, Saarwellingen, Saarbrücken, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Grünfeld Margareta geb. Sulzbacher (30.03.1867–13.05.1944) und Grünfeld Adolf.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünfeld Zerline geb. Unna.
Sein Kind war Grünfeld Alfred (22.03.1934–1941).
Er starb am 1941-1945 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Leo Grünfeld wurde 1901 in Tauberrettersheim im Kreis Würzburg als Kind von Adolf und link(Gretchen Grünfeld (Sulzbacher)#33227) geboren. Nach seiner Volksschulzeit machte er seine Lehrerausbildung an der vorbereitenden Isr. Präparandenschule Höchberg, dann von 1919 bis 1922 an der ILBA in Würzburg. [1016] Er unterrichtete später hauptsächlich in Frankfurt am Main, wo er 1930 auch heiratete. Im gleichen Jahr zog das Ehepaar Alfred und Zerline Grünfeld (eine Enkelin des Würzburger Rabbiners Moses Unna) nach Saarwellingen. Bis zum Zwangsverkauf des Schulhauses 1936 war Leo Grünfeld hier der letzte Lehrer an der jüd. Elementarschule. [1023] Danach unterrichtete er bis 1940 an der letzten jüd. Schule des Saarlandes in Saarbrücken, bevor er als Lehrer mit seiner Familie nach Frankfurt ging. Von dort wurden Leo und Zerline Grünbaum mit ihrem Sohn Alfred (*1934) am 20.Oktober 1941 ins Ghetto Litzmannstadt deportiert [1064] und in der Folgezeit ermordet. [1003] Leos Mutter wurde 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert und ermordet. Gedenken: Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem; "Leo-Grünfeld-Haus" in Saarwellingen (2002); Stolpersteine in Saarwellingen.