Ernst Grünthal wurde am 26.10.1894 in Bytom geboren und lebte in Bern, Beuthen, Würzburg, München.
Seine Eltern waren Grünthal Adolf und Grünthal Selma geb. Zerkowisky (05.05.1872–27.09.1943).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünthal Thekla geb. Wachter, die Ehe wurde am 1923 in Muenchen geschlossen.
Er starb am 05.01.1972 in Bern,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Neurologe, Dozent; Prof. Dr. med. Er besuchte das Gymnasium in Beuthen und studierte dann Medizin in Lausanne, Heidelberg, Breslau und München. 1924 Staatsexamen und Promotion in München; 1927 Habilitation in Würzburg. Ab 1925 Assistenzarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik (Universitätsklinikum Würzburg), dann Privatdozent für Psychiatrie und Neurologie in Würzburg. Emigrierte im Juni 1934, nach dem Berufsverbot, nach Bern in der Schweiz. Er war danach Mitarbeiter der Psychiatrischen Universitätsklinik Waldau in Bern; 1954 Außerordentlicher Professor an der Universität Bern. Bis 1965 Leiter des von ihm gegründeten Hirnanatomischen Instituts und von 1943 bis 1970 Leiter des Psychopharmakologischen Labors der J. R. Geigy AG. Verfasser zahlreicher Werke zur Hirnforschung und medizinhistorischer sowie medizinphilosophischer Beiträge. [1016] Quellen: -u.a.:Ernst Grünthal, Klinisch-anatomisch vergleichende Untersuchungen über den Greisenblödsinn, 1927 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Ernst Grünthal.