Hugo Grünthal, Gruenthal wurde am 25.04.1872 in Gleiwitz (Gliwice) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gleiwitz, Berlin, Köln, Würzburg, KZ Dachau, KZ Buchenwald. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Grünthal Friederike geb. Rosenberger (um 1850) und Grünthal Lippmann.
Sie starb am 20.07.1941 in Buchenwald.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Er besuchte die Volksschule in der oberschlesischen Stadt Gleiwitz. 1882 kam er mit den Eltern nach Berlin. Er machte dort nach dem Gymnasium eine kaufmännische Lehre und arbeitete im Buchhandel und Zeitungsgewerbe. 1894-1896 Militärdienst in Thorn. 1902-1907 in Köln, dann in München und Kassel in der Zeitungs- und Buchbranche tätig. Ab 1933 in Würzburg ansässig, arbeitete zunächst ebenfalls im Buchhandel, ab 1935, wohl nach seiner verfolgungsbedingten Entlassung, als Hausierer mit Hausputzmitteln. Wurde gegen Ende 1938 dem "Jüd. Unterkunftsheim Bibrastr. 6" (früher ILBA) als Hausarbeiter zugewiesen. 1938/39 zehn Tage Haft wegen Übertretung der Meldevorschriften und der Gewerbeordnung. 1941, an seinem Geburtstag, nach einer Feier mit dem befreundeten Samuel Liebenstein bei der Gestapo Würzburg denunziert; Gestapo-Haft. Ende Juni 1941 Einweisung ("Stufe III") in das KZ Dachau, dann KZ Buchenwald, wo er bald darauf ermordet wurde. [1016].