Samuel Gundersheim wurde am 19.09.1879 in Rimpar geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rimpar, Würzburg, Ghetto Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Gundersheim Fanny geb. Mayer (09.01.1856–1957) und Gundersheim Wolf (03.05.1849–04.02.1925).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Gundersheim wuchs mit seiner jüngeren Schwester link(Sophie (Heilberg)#24177) in Rimpar, Kreis Würzburg, in der Kaufmannsfamilie Wolf und link(Fanny Gundersheim (Mayer)#23630) auf. Ab 1894 machte er eine Lehre in der Stoffhandlung "link(Lustig & Löwenthal#26705)" in Würzburg und war danach wohl als Kaufmann in der Stadt tätig, vielleicht im Familienbetrieb "Gundersheim". Der nicht verheiratete Samuel Gundersheim führte in den 1920er und 1930er Jahren eine Herrenschneiderei im Elternhaus Semmelstraße 6. NS-Zeit: Seine Schwester Sophie Heilberg konnte mit der verwitweten Mutter Fanny Gundersheim Anfang 1939 nach Brasilien emigrieren. Samuel blieb in Würzburg zurück. Er musste nach der Schließung seines Betriebs wohl Zwangsarbeit in der Stadt leisten. Am 23.März 1942 wurde er von seiner letzten Unterkunft in einem Würzburger "Judenhaus" über Kitzingen mit dem Ziel Izbica deportiert und noch im gleichen Jahr, wohl in einem der umliegenden Vernichtungslager, ermordet. [1016] -Jüd. Betriebe 1935 (Herrenschneider).