Emil Gundersheimer (1871 - 1942)

Emil Gundersheimer wurde am 29.11.1871 in Hainstadt (Buchen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hainstadt, Mannheim, , Lager Recebedou. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Gundersheimer Anselm (12.12.1829–16.11.1891) und Gundersheimer Mina geb. Steinhardt (28.11.1836).

Er starb am 15.02.1942 in Lager Recebedou.

Weitere Angaben aus den Quellen: Fünftes von acht Kindern der Mina Gundersheimer in Würzburg, später Frankfurt; in der badischen Gemeinde Hainstadt aufgewachsen. Lebte später in der Stadt Mannheim. Er wurde von dort (anscheinend ohne Angehörige) im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion schon Ende Oktober 1940 mit Tausenden jüd.Einwohnern aus Baden und der Saarpfalz in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportiert. Emil Gundersheimer kam in dem in einem Vorort von Toulouse gelegenen Lager Recebedou, das auch als Hospital diente, ums Leben. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.