Helene Gutheim wurde am 22.03.1860 in Ungedanken geboren und lebte in Ungedanken (Fritzlar), Würzburg, Santiago, Quinta de Tilcoco.
Ihre Eltern waren Gutheim Sara, Josef geb. Lucas (06.03.1825–06.01.1911) und Gutheim Sara geb. Lucas, Lukas / Lucas (06.03.1825–06.01.1911).
Sie starb am um 1955 in Quinta de Tilcoco.
Weitere Angaben aus den Quellen: Prokuristin; Privatiere. Die unverheiratete Helene Gutheim stammte aus eine der ältesten Familien in der hessischen Gemeinde Ungedanken. Sie lebte wohl schon vor 1900 in der Stadt Würzburg, bei ihrer älteren Schwester Jeanette Lareodo, und arbeitete wahrscheinlich in der Kunsthandlung Laredo mit, ehe sie in den Ruhestand ging. Nach 1933 Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden. Zuletzt war sie im Jüd. Altersheim Konradstraße 3 untergebracht. Im März 1939 emigrierte sie, fast 80 Jahre alt, mit ihrer Schwester zur Tochter Karola Heilbronn nach Santiago de Chile. 1950 feierten die beiden Schwestern ihren 90. und 95. Geburtstag in der chilenischen Kleinstadt wikien(Quinta de Tilcoco). [1016][1021].