Bernhard Gutmann (1883 - 1943)

Bernhard Gutmann wurde am 15.04.1883 in Erdmannsrode geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Erdmannrode(Schenklengsfeld), Dettelbach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Gutmann Lazarus (15.08.1858–11.01.1932) und Gutmann Rikchen geb. Stern (08.08.1860–29.03.1930).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Gutmann Laura geb. Groß, die Ehe wurde am 1920 in Nürnberg geschlossen.

Er starb am 16.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Als ältestes von drei Kindern des Weinhändlers Lazarus Gutmann und seiner Ehefrau Rikchen in der hessischen Gemeinde Erdmannrode und in der unterfränkischen Kleinstadt Dettelbach, Landkreis Kitzingen, aufgewachsen, kam er wohl 1899 mit den Eltern nach Würzburg. Er arbeitete nach seiner Berufsausbildung in der Textilwarenhandlung Ignaz Rosenthal, dann in der väterlichen Weinhandlung "Lazarus Gutmann" als Prokurist, Teilhaber zuletzt Inhaber. NS-Regime: Um 1935 führte er unter eigenem Namen eine Weinhandlung in der Rückertstraße 11, die er wohl spätestens Anfang 1939 aufgeben musste. Als weitere Verfolgungsmaßnahmen sind Zwangsarbeit in der Stadt Würzburg und die Ausweisung aus seiner Wohnung anzunehmen. Am 23.September 1942 wurde er mit seiner Frau Laura aus dem "Judenhaus" Faulenbergstraße ohne Nummer (dem Verwaltungsgebäude des Jüd. Friedhofs) ins Theresienstadt deportiert. [1016] -Jüd. Gewerbebetriebe in Würzburg 1935 (Weinhandlungen).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.