Karoline Gutmann geb. Gutmann wurde am 05.01.1858 in Autenhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Autenhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Niederwerrn. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Gutmann Siegmund, die Ehe wurde am 04.09.1878 in Bamberg geschlossen.
Ihr Kind war Gutmann Bernhard (31.07.1879–28.04.1946).
Sie starb am 25.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Gutmann war die Tochter von Seligmann Gutmann und Minna, geb. Friedmann, und kam am 5. Januar 1858 in Autenhausen zur Welt. Sie heiratete 1878 Siegmund Gutmann, einen Viehhändler aus Niederwerrn, Landkreis Schweinfurt. Er war für viele Jahre unter anderem als Kultusvorstand und auch als Gemeindebevollmächtigter tätig. Das Paar hatte sieben Kinder: Dr. Bernhard Gutmann (1879-1946), Ludwig (1880-1916, Opfer des Ersten Weltkrieges), Isidor (1882-1942, Opfer der Shoa), Max (1883-1884), Siegfried (1887-1915, Opfer des Ersten Weltkrieges), Alfred (1889-1890) und Sera/Sara, verh. Nathan (geb. 1893, emigrierte in die USA). Karoline Gutmann kam 1934 als Witwe in das Altersheim in der Dürerstraße 20 in Würzburg und später in das neue Jüdisches Altersheim Konradstraße 3; der zuständige Arzt und Leiter des angeschlossenen jüdischen Krankenhauses war dort ihr Sohn Bernhard. Am 23. September 1942, im Alter von 84 Jahren, wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 25. Januar 1943 ihr Leben verlor.