Alexander (Alex) Guttenberg (1863 - 1930)

Alexander (Alex) Guttenberg wurde am 28.01.1863 in Krakau geboren und lebte in Krakau, Würzburg.

Seine Eltern waren Guttenberg Fanny geb. Stoßer (um 1840) und Guttenberg Leopold Ezechiel (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Guttenberg Klothilde geb. Schwab, die Ehe wurde am 1889 in Würzburg geschlossen.

Er starb am 11.12.1930 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med. Als Kaufmannssohn in der damals österreichisch-galizischen Großtadt Krakau aufgewachsen. Er war Medizinstudent an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte hier um 1887. 1888 ließ er sich in Würzburg nieder, zunächst als Praktischer Arzt, später auch als Nervenarzt(Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) mit einer Praxis im Wohnhaus Domstraße 56/58. 1901 erfolgte seine Einbürgerung ins Königreich Bayern, gleichzeitig erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg.. Ab 1905 war er Mitglied in der Verwaltung der IKG (Israelitische Kultusgemeinde) Würzburg, hier wohl ein führender Vertreter des liberalen Flügels (Liberales Judentum). Langjähriger Vorsitzender des (jüd.) Geselligkeitsvereins "Kegelclub Einig", Freimaurer, Mitglied "Würzburger Rudergesellschaft von 1905". Um 1925 Ernennung zum Sanitätsrat. [1016][1023] Quelle: - Alexander Guttenberg, Zur Casuistik complicirter Schädelfracturen mit Depressionen,Würzburg 1887/88 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.