Alfredo Haas geb. Haas Alfred Otto (1901 - 1983)

Alfredo Haas geb. Haas Alfred Otto wurde am 02.12.1901 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Portugal, Sintra, Beja.

Seine Eltern waren Haas Albert, Albert (urspr. Abraham) geb. Haas Abraham (08.05.1863–28.05.1928) und Haas Antonie(Toni), Antonie (Toni) geb. Herzfelder (25.04.1876–28.11.1962).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Haas Gertrud Rosalie geb. Delmonte, die Ehe wurde am 1939 in Gafanha geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Haas Marie geb. Lesser, die Ehe wurde am 1959 in Würzburg geschlossen.

Er starb am 08.12.1983 in Sintra-Linho.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ingenieur, Kaufmann. Jüd. Volksschule und Realgymnasium in Würzburg; Mittlere Reife, Einjährig-Freiwilliger. 1918/19 Lehrwerkstättenkurs an der Maschinenbauschule Würzburg. April 1919 Mitglied der Einwohnerwehr, dann im Freikorps Würzburg und Zeitfreiwilliger in der Reichswehr.1919/20 Maschinenbaupraktikant in München und Fulda. 1920-1922 kaufmännisches Volontariat in Köln, kaufmännisch-technischer Angestellter dort und in Darmstadt. Gasthörer an der Universität Köln. Mitglied Bayerischer Wehrkraftverein (1914-1921)(Kriegerverein), Würzburger Rudergesellschaft von 1905 (1918-1933), Rhönclub, Skiabteilung (1926-1933); nach Ausschluß im Jüd. Turn- und Sportverein Würzburg. Trat in die Firma "Hesk-Gesellschaft" (Transmissionen, Treibriemen, landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeuge, Kugellagerfabrik) des Onkels Julius Herzfelder ein; 1929 Prokurist. März 1933-März 1936 (Verkauf) Leitung des Betriebs nach der Schutzhaft und Flucht des Inhabers. Vorbereitung der Emigration nach Portugal (April 1937) über berufliche und sportliche Kontakte. Werkmeister, dann Betriebsleiter einer Elektroschweißfirma in der Stadt Beja. Aufbau und technisch-kaufmännische Leitung von Reparaturwerften in wikide(Gafanha da Nazaré) und São Jacinto. Selbststudium im Schiffbau. Ab 1943 selbstständiger Vertreter des schwedichen Konzerns Alfa Laval, von deutschen Maschinenfabriken u.a. Mitglied der Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer (1956-1981) und des Deutschen Vereins in Lissabon. Mitarbeiter an mehreren technischen Lexika und Fachwörterbüchern. Familien- und heimatgeschichtlich engagiert; vermachte seinen Nachlass dem Stadtarchiv Würzburg. In seiner Heimatstadt Würzburg beigesetzt. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.