Emanuel Haas (1839 - 1929)

Emanuel Haas wurde am 20.02.1839 in Fuchsstadt (Reichenberg) geboren und lebte in Fuchsstadt, Würzburg, Duisburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Haas Zilli (Zerla,Zirle) geb. Berliner.

Seine Kinder waren Haas Abraham (14.04.1866), Bild, Bildstein Gieda ?, Auguste geb. Haas (16.12.1867–04.10.1939), Meyer Paula, Pauline geb. Haas (19.09.1878–04.02.1943) und Bender Fanni geb. Haas (25.02.1870).

Er starb am 02.07.1929 in Duisburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Privatier. In der unterfränkischen Gemeinde Fuchsstadt, Landkreis Würzburg) aufgewachsen, wo um 1800 schon zwei Familien "Haas" lebten; vielleicht ein Bruder des Rabbiners David Hirsch Haas. Er machte 1853, mit 14 Jahren, eine "Ausbildung in der hebräischen Sprache und Literatur" (ein Religionsstudium) in Würzburg. 1864 erhielt er in der Stadt eine Konzession als "Trödler" (Trödel)"ohne Ansässigkeit"; 1866 erreichte er die Aufnahme als Bürger von Würzburg. Er betrieb bis 1901 hier einen Möbelhandel; danach lebte er im Ruhestand, war nebenbei aber noch tätig als "Unterhändler" (Vermittler) von Immobilien und Darlehen. Er zog 1916 als Witwer nach Duisburg, wo seine jüngste Tochter Pauline Meyer verheiratet war. Nach seinem Tod, bald nach seinem 90. Geburtstag, schenkten seine Kinder der Duisburger Synagoge eine bis heute erhaltene, reich geschmückte Tora-Rolle, die Emanuel Haas aus Würzburg mitgebracht hatte. [1016][1023; Artikel Fuchsstadt).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.