Osias Israel Haber (1898)

Osias Israel Haber wurde am 03.07.1898 in Czudec geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Czudec, Würzburg, Brüssel, Frankreich, Lager Drancy, unbekannt (Holocaust), KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Haber Chaskel David, Chaskel und Haber Rifka geb. Godowa (Krym?), Godowa ?.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Haber Else Maria geb. Wohl.

Sein Kind war Lind Sonja geb. Haber (22.10.1925).

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Reisender, Händler. In der damals galizischen Kleinstadt Czudez aufgewachsen, kam er bald nach seinem Kriegsdienst in der österreichischen Armee (1916 - 1918) nach Würzburg. Im April 1920 wurde er im Rahmen einer bayerischen Abschiebungsaktion mit antisemitischen Zügen ausgewiesen (Vertreibung). Er konnte nach einigen Jahren nach Würzburg zurückkehren und lebte dann als Handelsvertreter, später als Kolonialwarenhändler in der Stadt ((Laden Schenkhof 3; früher von Simon Goldstein geführt). Er emigrierte Ende Juni 1939 mit seiner Familie nach Brüssel, später weiter nach Südfrankreich (Monaco, Marseille). Am 14. August 1942 wurde er mit seiner Ehefrau vom Internierungslager Drancy - zuvor waren beide anscheinend im Camp de Rivesaltes inhaftiert- ins Auschwitz deportiert. [1016][1002][1003][1005] Jüd. Gewerbebetriebe 1935 (Kolonialwaren).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.