Benno Hahn (1879 - 1943)

Benno Hahn wurde am 16.04.1879 in Nenzenheim, Stadtteil von Iphofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nenzenheim, Würzburg, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Hahn David Bär (um 1850) und Hahn Klara geb. Dottenheimer (um 1850).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hahn Julie geb. Steuermann, die Ehe wurde am 1919 in Würzburg geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Hahn Ernestine geb. Frank.

Er starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bäckermeister. Als Kind einer Viehhändlerfamilie in der damals mittelfränkischen Gemeinde Nenzenheim, Landkreis Kitzingen, aufgewachsen. Nach der Heirat mit einer Würzburger Bäckertochter Geschäftsführer, dann Inhaber der Bäckerei Steuermann (Glockengasse 4), die er dann unter eigenen Namen wohl bis 1938/39 führen konnte. 1940/41 Zwangsarbeit bei der Stadtverwaltung Würzburg. Im November 1941, nach der Deportation von Küchenpersonal, als Bäcker im Jüd. Altersheim (Dürerstr. 20) eingesetzt. Er war zuletzt mit seiner Familie auf engstem Raum im "Jüd. Unterkunftsheim Bibrastr. 6" ("Judenhaus") untergebracht. Am 17. Juni 1943 wurde er mit seiner zweiten Ehefrau(?) Ernestine nach Auschwitz deportiert. [1016] Anmerkung: Die zweite Ehe des verwitweten Benno Hahn in seinen letzten Würzburger Jahren ist anzunehmen, aber nicht gesichert. -rs Jüd. Gewerbebetriebe 1935 (Bäckereien).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.