Felix Hanauer (1882 - 1942)

Felix Hanauer wurde am 03.12.1882 in Wiesenfeld (Karlstadt) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenfeld, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Hanauer Abraham (1853) und Hanauer Hannchen (Helene), Hannchen geb. Finke (um 1860).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Felix Hanauer wurde 1882 geboren und wuchs als zweitältestes Kind der Händlerfamilie Abraham und Hannchen Hanauer, geborene Finke, in der unterfränkischen Gemeinde Wiesenfeld im Landkreis Main-Spessart auf. Er zog nach seiner Schulzeit im Jahr 1897 von dort in die nahe Stadt Würzburg. Dort arbeitete er als Lehrling und Angestellter bei den Firmen M. Baer und link(Rosenheimer & Weikersheimer#28972) und wurde Kaufmann. Während des Ersten Weltkrieges war er Kriegsteilnehmer in einer bayerischen Artillerie-Einheit. Nach einer Malariaerkrankung war er nervenleidend. Ab 1923 war der unverheiratete Felix Hanauer mit seinem Bruder Alfred Teilhaber der Textilwaren-Firma "Gebrüder Hanauer" in Würzburg. Nach der "Arisierung" des Geschäfts im Februar 1939 und einer weiteren Beraubung wegen angeblicher Devisenvergehen verlor er, wie auch sein Bruder, einen Großteil seines beträchtlichen Vermögens. Er musste des Öfteren umziehen lebte zunächst in der Schillerstraße 6 und zuletzt in der Kapuzinerstraße 21. Am 27. November 1941 wurde er nach Ghetto Riga deportiert, von dort in das Außenlager Riga-Jungfernhof gebracht und dort oder in der Nähe zu einem unbekannten Zeitpunkt ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.