Ferdinand Hanauer wurde am 03.07.1876 in Hammelburg geboren und lebte in Hammelburg, Würzburg, München, New York, Baltimore.
Seine Eltern waren Hanauer Jeanette geb. Silbermann (27.01.1846–10.03.1938) und Hanauer Wolf (21.02.1841–07.12.1905).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hanauer Luise geb. Grünhut, die Ehe wurde am 1906(1907) in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Hanauer Lisbeth (03.09.1910–10.11.1911), Hanauer Ellen geb. Hanauer Ilse (04.07.1918–26.03.2011), Hanauer Walter Erich (07.04.1908–27.02.1998), Hanauer Kurt (10.04.1909–1974) und Hanauer Hans Siegfried (10.11.1911–14.11.1979) sowie weitere 3 Kinder.
Er starb am 02.05.1953 in Baltimore.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bankier. In der unterfränkischen Kleinstadt Hammelburg, Landkreis Bad Kissingen), als Sohn der Viehhändlerfamilie Wolf und Jeanette Hanauer aufgewachsen. Er besuchte eine Realschule in der Stadt Würzburg und machte im Anschluss eine kaufmännische Berufsausbildung; 1893 Lehrling, danach vielleicht Angestellter in der Würzburger Textilwaren-Firma "H.A. Fränkel sen." (Katzmann). 1904 eröffnete er ein "Bank- und Wechselgeschäft" (Ferdinand Hanauer, Domstraße 34). 1907 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Im gleichen Jahr, einhergehend mit dem Konkurs seiner Firma, zog er nach München; seine Familie folgte ihm nach einigen Jahren nach. Er leistete kurze Zeit Kriegsdienst. In München war er als Immobilienmakler tätig bis zur Emigration nach New York 1938; Überfahrt von Antwerpen auf dem Schiff "Gerolstein" im Januar 1938. In New York arbeitete Ferdinand Hanauer mangels anderer Möglichkeiten als Telegrammbote im Wall-Street-Viertel, um seine bei ihm wohnende große Familie mitzuversorgen. [1016] Quelle: -ancestry.com.