Philipp Hanauer (1883 - 1942)

Philipp Hanauer wurde am 29.12.1883 in Wiesenfeld (Karlstadt) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenfeld, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hanauer Sali (Sally), Salli geb. Dillenberger.

Seine Kinder waren Hanauer Ida (07.01.1917), Hanauer Leopold (12.11.1920) und Hanauer Lotte (Lieselotte) (23.03.1914).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Pferdehändler, Landwirt in Wiesenfeld. Sohn der Bauernfamilie Löb und Antonie Hanauer in der unterfränkischen Gemeinde Wiesenfeld, Landkreis Main-Spessart. Nach dem Novemberpogrom 1938 in "Schutzhaft" genommen; zwei Wochen im KZ Dachau. Seine Tochter Lotte und anscheinend ein Sohn Leopold konnten um 1936 in die USA emigrieren; den anderen Familienmitgliedern gelang dies nicht. Philipp Hanauer gehörte mit seiner Ehefrau Sali und der 1917 geborenen Tochter(?) Ida zu den letzten 25 jüd. Einwohnern in Wiesenfeld, die zum großen Teil wie seine Familie am 23. März 1942 über die nahe Stadt Würzburg nach Izbica deportiert und wohl bald darauf ausnahmslos ermordet wurden. [Artikel Wiesenfeld].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.