Rita Hecht (1893 - 1943)

Rita Hecht wurde am 01.08.1893 in Riedenberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unterriedenberg, Würzburg, KZ Auschwitz, Oberthulba. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausangestellte (Hauspersonal). In der unterfränkischen Gemeinde Unterriedenberg aufgewachsen, vielleicht in der Familie Hirsch und Babette Hecht. Die letzten sechs jüd. Familien am Ort wurden nach brutalen Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 vertrieben. Rita (Frida) Hecht zog im Juli 1939 nach Würzburg und trat als Wirtschafterin (Hauswirtschaft) in das Jüd. Altersheim Konradstraße 3 ein. Sie war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden) Am 17. Juni 1943 wurde sie mit der letzten größeren jüd. Gruppe in Würzburg ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1023; Artikel Unterriedenberg] Eine Schwester von ihr war wahrscheinlich Meta Strauß, emigriert aus Würzburg. Eine vielleicht weitere Schwester, die Schneiderin Ida Hecht, wurde 1942 von der thüringischen Stadt Eisenach deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.