Ludwig Heidenheimer wurde am 01.05.1884 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Köln, Brüssel, Prag, Ghetto Theresienstadt, Ghetto Riga, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Heidenheimer Gretchen (Margarete) geb. Wiesengrund (16.07.1850–05.08.1923) und Heidenheimer Josef (01.07.1844–07.07.1920).
Er starb am ermordet in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Stadt Würzburg aufgewachsen als achtes von zehn Kindern der Familie Josef und Gretchen Heidenheimer. Er besuchte die Kreisrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg) und machte dann wohl eine kaufmännische Berufsausbildung in der Stadt. Er arbeitete danach als Kaufmann und Teppichgroßhändler. Ab 1912 lebte er in der Großstadt Köln. Kriegsteilnehmer im I.Weltkrieg. 1935 nach Brüssel emigriert(?). [1016] Anmerkung: Die Emigrationsdaten und die Todesumstände sind unklar. Ein "Ludvik Heidenheimer" mit identischem Geburtsdatum wurde am 30.11.1941 von Prag ins Theresienstadt deportiert und von dort am 09.01.1942 mit dem Ziel Ghetto Riga transportiert. -rs [1025].