Walter, Walter (urspr. Nathan) Heidenheimer geb. Heidenheimer Nathan (1881 - 1941)

Walter, Walter (urspr. Nathan) Heidenheimer geb. Heidenheimer Nathan wurde am 17.10.1881 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Berlin, Sayn. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Heidenheimer Gretchen (Margarete) geb. Wiesengrund (16.07.1850–05.08.1923) und Heidenheimer Josef (01.07.1844–07.07.1920).

Er starb am 28.01.1941 in Sayn.

Weitere Angaben aus den Quellen: Zahnarzt, Dr.med.dent; Kaufmann. In der kinderreichen Familie von Josef und Gretchen Heidenheimer in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Er besuchte hier das Neue Gymnasium und das Realgymnasium. Studium der Zahnmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Mitglied Jüdische Studentenverbindung Salia. Er eröffnete 1912 eine Praxis in Würzburg. Kriegsteilnehmer; EK II (Eisernes Kreuz) und andere Auszeichnungen. 1921 Promotion in Würzburg. Später Berufswechsel; Mitinhaber der Weingroßhandlung "Heidenheimer. & Co." (Haugerring 11). Mitglied im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, einige jüd. Unterstützungsvereine. Im Juli 1937 nach Berlin verzogen. Einige Tage später wegen "Verächtlichmachung" eines NS-Denkmals und des Hitlergrußes festgenommen; rund zwei Wochen in "Schutzhaft". Anschließend, wohl wegen der erlittenen Misshandlungen, wegen eines Nervenleidens in Behandlung, zuletzt in der Jüd. Nervenheilstätte Sayn, die mehr und mehr zum Sammellager für Juden wurde. Walter Heidenheimer wurde im Jüd. Friedhof der Anstalt beerdigt; die Todesumstände sind unklar. [1016][1023; Artikel Sayn] Quelle: -Walter Heidenheimer, Bäcker- und Konditoren-Karies mit Berücksichtigung der anderen die Zähne und Mundhöhle schädigenden Gewerbe, Würzburg 1921 (Dissertation - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.