Heinrich Heilbronner wurde am 18.11.1896 in Memmingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Memmingen, unbekannt (Holocaust), München, Ghetto Piaski. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Heilbronner Ricka (Ricke) geb. Henle (08.12.1870–11.07.1942).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Handelsvertreter in der bayerisch-schwäbischen Stadt Memmingen. Im Novemberpogrom 1938 bei einem Besuch in Würzburg, wo seine ältere Schwester Emilie Kleemann lebte, festgenommen; er kam wie viele jüd. Männer in das KZ Dachau (16.11. - 10.12.1938). Heinrich Heilbronner lebte dann anscheinend wieder in Memmingen und der nahen Gemeinde Fellheim(?), dem Heimatort seiner Mutter Ricke. 1941 wurden die letzten 40 Juden in Memmingen in einem "Judenhaus" zusammengepfercht, 25 wurden Anfang 1942 nach Fellheim gebracht und von dort deportiert. Das Schicksal von Heinrich Heilbronner ist unklar: Bei der für ihn genannten Deportation ab München ins Piaski am 4. April 1942 könnte es sich um eine Verwechslung mit Ernst Heilbronner, Sohn von Heinrich und Emma Heilbronner in München, handeln. [1016][1003][1023; Artikel Memmingen, Fellheim][1024].