Ernst Heim (1877 - 1941)

Ernst Heim wurde am 07.08.1877 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, London, Wiesbaden, Heidelberg, Lager Gurs, Lager Recebedou, Neuchatel, Aschaffenburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Heim Albert Felix (16.04.1839–06.07.1904) und Heim Emma geb. Stockheim (10.03.1850–10.02.1922).

Er starb am 03.12.1941 in Lager Recebedou.

Weitere Angaben aus den Quellen: Chemiker, Ingenieur. Ernst Heim wuchs als viertes Kind der Bankierfamilie Albert und Emma Heim im Elternhaus Ludwigstraße 24 in Würzburg auf. Er besuchte hier das Neue Gymnasium und leistete dann seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger; Unteroffizier der Landwehr. Danach machte er ein Chemiestudium, wohl auch an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1895 ging er nach London. [1016] Später lebte er in den Städten Neuchatel (1908), Aschaffenburg (1909-1910), [1046] Würzburg (1910), Wiesbaden und zuletzt Heidelberg.[1078] NS-Regime: Enst Heim wurde ein Opfer der frühen Deportation von Baden-Pfalz-Saarland ins Lager Gurs(Wagner-Bürckel-Aktion). Im Oktober 1940 wurde er mit 280 weiteren Personen aus Heidelberg deportiert und starb nach einem Jahr im Außen-Lager Recebedou. [1003][1064][1095].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.