Berta Heinemann (1922 - 1942)

Berta Heinemann wurde am 15.11.1922 in Poppenlauer geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Poppenlauer, Würzburg, Raum Riga, Riga-Jungfernhof, Kassel. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Heinemann Arnold (11.12.1876–1941/1942) und Heinemann Bertha geb. Stern (1892–02.12.1922).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausangestellte,Kindermädchen. Sie war die Tochter des Kaufmanns Arnold und seiner ersten Frau Bertha Heinemann, geb. Stern. Ihre Mutter verstarb wohl im Kindbett nach Bertas Geburt im Jahr 1922. Bertas Vater heiratete 1924 erneut die aus Darmstadt stammende Frieda Wolff und so wuchs Berta mit ihren beiden 1925 und 1926 geborenen Halbgeschwistern Kurt und Inge auf. Die Familie lebte in der unterfränkischen Gemeinde Poppenlauer, Landkreis Bad Kissingen, und ab Ende der 1920er Jahre in der Stadt Würzburg. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete sie im Isr. Altersheim in Kassel(Jüdische Gemeinde Kassel) und bei Jenny Hausmann in Würzburg. Zuletzt war sie im Israelitische Kranken- und Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20 beschäftigt. Am 27. November 1941 wurde sie mit ihren Eltern und den Geschwistern Kurt und Inge vom "Judenhaus" Bibrastraße 17 mit dem Ziel Ghetto Riga(Riga-Jungfernhof) deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.