Ludwig Hellmann (1865 - 1931)

Ludwig Hellmann wurde am 30.07.1865 in Heidingsfeld geboren und lebte in Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg.

Seine Eltern waren Hellmann Sigmund (14.07.1814–26.06.1897) und Hellmann Sofie geb. Dinkelspiel (18.11.1824–27.11.1903).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hellmann Mina geb. Schlesinger, die Ehe wurde am 1891 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Hellman(n), Hellmann Bruno (04.09.1894–29.01.1976), Hellmann Karl Leo (08.09.1892–Aug. 1959) und Hellmann Franziska (20.09.1899–12.03.1906).

Er starb am 20.06.1931 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med. Als zweitältestes von sechs Kindern der Weinhändlerfamilie Sigmund und Sofie Hellmann in Heidingsfeld aufgewachsen. Gymnasium und Studium in Würzburg und Berlin. Er ließ sich dann als Praktischer Arzt und Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten in Würzburg nieder und war anscheinend zeitweise auch als "Bahnarzt" tätig. Mit zunehmender Ausweitung der Praxis beschränkte er sich auf das Fachgebiet der HNO-Heilkunde. 1914-1918 Kriegsfreiwilliger; Oberstabsarzt der Lazarette in Würzburg. Längere Zeit Vorsitzender des (jüd.(Geselligkeitsvereins) "Kegelclub Dreißiger" . Mitglied, zeitweise Vorsitzender der Frankenloge Bne Briss. Er stand einige Jahre als Verwaltungsmitglied in der Führungsspitze der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde) (um 1920). Ende der 1920er Jahre erhielt er den Ehrentitel Sanitätsrat. [1016] Quelle: -Ludwig Hellmann, Über den Ursprungsort der Weichteilsarcome der Regio inguinalis, Dissertation Universität Würzburg, 1888 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.