Anna Hermann geb. Kahn wurde am 24.12.1870 in Tauberbischofsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tauberbischofsheim, Lager Gurs, Noé (Haute-Garonne). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kahn Bertha geb. Oberdorfer (27.02.1849–13.04.1921) und Kahn Ferdinand (vor 1850–21.04.1901).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Herrmann, Hermann Isidor.
Sie starb am 27.03.1943 in Noe.
Weitere Angaben aus den Quellen: Als Tochter des Weinhändlers Ferdinand Kahn und seiner Ehefrau Bertha in der Kleinstadt Tauberbischofsheim, Baden-Württemberg, aufgewachsen, heiratete sie wohl vor 1900 einen Berufskollegen ihes Vaters aus dem Ort. Die ab 1918 verwitwete Frau wurde am 22.Oktober 1940, anscheinend ohne Angehörige, im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion ins Gurs in Südfrankreich deportiert. [1016][1002][1003].